Fontanestadt Neuruppin - Ruppiner Schweiz

Neuruppin

Im 13. Jahrhundert tauchte erstmals der Begriff Grafschaft Ruppin auf. Die Grafen von Arnstein erwarben damals die Herrschaftsrechte am Rhin. Urkundlich erwähnt wurde Neuruppin zum ersten Mal anno 1238 als Rapin. Im Jahre 1256 erhielt die Siedlung Stadtrecht und bis etwa 1300 nannte sie sich Ruppin. Mit dem Tod des letzten Grafen von Arnstein fiel die Herrschaft 1524 an den Kurfürsten von Brandenburg.

Pest, Plünderungen und Brandschatzungen im Dreißigjährigen Krieg (1618-1648) führten dazu, dass nur noch 150 von einstmals mehr als 600 Häusern bewohnt waren und die Bevölkerungszahl von 7.000 auf 1.000 Menschen sank. Schon vor dem Krieg gehörte das Brauwesen zu den wichtigsten Einnahmequellen. 1740 gab es 67 Brauhäuser. Da der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. in seiner Amtszeit (1713-1740) die preußische Armee stark erweitern ließ, benötigten die Soldaten Uniformen und so erlebte auch die Tuchherstellung einen enormen Aufschwung.

Von 1732 bis 1740 befehligte sein Sohn, der spätere Friedrich II., hier ein Regiment.

Und so entwickelte sich Neuruppin zu einer Garnisons- und Beamtenstadt. (... mehr)

Neuruppin - ein Wintermärchen

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