Sehenswürdigkeiten in Neuruppin und der Ruppiner Schweiz

Neuruppin

Druckvorschau der Liste aus Neuruppin  Mit der Bahn nach Neuruppin - Ein Service der Deutschen Bahn AG 

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Altes Gymnasium 

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Schulplatz 16816 Neuruppin
1790 von Bernhard Brasch erbaut, wurden hier u.a. Schinkel und Fontane, Ferdinand von Quast, Alexander und Wilhelm Gentz, der Bildhauer Max Wiese, der Komponist und Chorleiter Ferdinant Möhrig, der Dichter Georg Heym und viele andere Persönlichkeiten unterrichtet . "Civibus aevi futuri" (Den Bürgern des kommenden Zeitalters) steht in goldenen Lettern über dem Portal. Heute beherbergt das Alte Gymnasium Musikschule, Bibliothek und Jugendkunstschule. Ausstellung zu Theordor Fontane und den Neuruppiner Bilderbogen.


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Das Rathaus 

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16816 Neuruppin

Das heutige Rathaus ist in der ehemaligen Kaserne aus der Kaiserzeit. Ein weiterer Kasernenkomplex aus der Kaiserzeit ist in nördlicher Richtung  zu sehen. Heute ist in der Friedrich-Franz-Kaserne das Landesbehördezentrum zu finden. Neuruppin war mehr als 300 Jahre preußische Garnisonstadt.


Löwen-Apotheke 

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Karl-Marx-Straße 84 16816 Neuruppin
1819 kaufte das Ehepaar Fontane das Gebäude und betrieb hier eine Apotheke. Am 30.12.1819 erblickte in der Ersten Etage Theodor Fontane das Licht der Welt. Auch heute noch befindet sich im Haus  eine Apotheke.

Predigerwitwenhaus 

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Fischbänkenstraße 8 16816 Neuruppin
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Das Gebäude wurde 1735/36 als zweigeschössiges Fachwerkhaus mit Mansarddach nach Entwürfen des Stadtphysikus Bernhard Matthias Feldmann erbaut. Karl Friedrich Schinkel wohnte hier von 1787 bis 1794. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts fanden, insbesondere im Erdgeschoß und Dach, größere Umbauten statt.


Siechenhauskapelle 

auf KarteSiechenhauskapelle auf Karte anzeigen  Druckvorschau Siechenhauskapelle 

Siechenstraße 4 16816 Neuruppin
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Die 1491 geweihte Siechenhauskapelle ist ein Kleinod der spätgotischen norddeutschen Backsteingotik. Sie zeugt von bürgerlichem Engagement in Neuruppin an der Schwelle zur Reformationszeit.

Die Siechenhauskapelle, eine Stiftung des Schwertfegers Klaus Schmidt aus Neuruppin, wurde 1491 direkt an das Hospital angebaut. Wo sich heute das Vorderhaus des Hotels "Up-Hus-Idyll" (ehem. Hotel zum alten Siechenhospital) befindet, haben damals Gebrechliche und Kranke Obdach und Pflege erhalten. Die Hospitalbewohner hatten mit der Kapelle einen Ort in nächster Nähe, an dem sie die Messe besuchen und damit ihrer Christenpflicht nachkommen konnten. Zum anderen hatten sie hier die Möglichkeit, ihrer Dankbarkeit dem Stifter gegenüber Nachdruck zu verleihen, indem sie für sein Seelenheil beteten; in jener Zeit ein wichtiges Motiv für zahlreiche geistliche und soziale Stiftungen.

Die Stiftungsurkunde enthält interessante nähere Bestimmungen. Am 17. Mai 1493 - Haus und Kapelle stehen fertig in der Lapstraße - genehmigt der Havelberger Bischof Busso v. Alvensleben den Bau und die Nutzung des Gotteshauses, auch für Bußfertige aus der Stadt.

Die Siechenhauskapelle, das Siechenhospital und das Up-Hus gehören zu den bedeutensten Bauwerken des Mittelalters der Stadt Neuruppin und stehen sämtlich unter Denkmalschutz. Frau Gabriele Lettow hat von 1991 bis 2004 das gesamte Ensemble unter Beachtung der denkmalpflegerischen Forderungen restauriert und insbesondere bei der Sanierung der Siechenhauskapelle Unterstützung vom 'Förderverein Siechenhauskapelle' erhalten.

Heute ist in Hospital und Up-Hus ein Hotel-Restaurant eingezogen und die Siechenhauskapelle dient unterschiedlichsten Zwecken, wie Konzert- und Ausstellungsraum, Standesamt, Seminar-und Tagungsraum, Probenraum, usw.

Literaturhinweis:
Die Siechenhauskapelle zu Neuruppin
Uta Land / Jens Uwe Brinkmann
Edition Rieger


Ansprechpartner/Betreiber:
Förderverein Siechenhauskapelle e.V.  |auf Karte Auf Karte anzeigen|
Frau Gabriele Lettow
Siechenstraße 4
16816 Neuruppin
Telefon(03391) 398844 Fax(03391) 652050